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    Wettbewerb „Die gute Form 2018“ - Auszeichnungen für hervorragende Gesellenstücke

    Alle Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs. Foto: Tischler Nord

    Die Preisträger 2018

    1. Platz: Paul Jacobeit, Sitzbock aus Rüster

    1. Platz: Paul Jacobeit, Sitzbock aus Rüster, Ausbildungsbetrieb Tischlerei Cohrs-Jobmann / Foto: Andrea Janssen, Hannover

    Bei diesem Sitzmöbel hat der Betrachter sofort die Assoziation zum Sportpferd aus dem Schulunterricht, das allen bekannt ist. Hier erkennt man eine tolle Transformation vom  Sportgerät zum Sitzmöbel, wobei wichtige Elemente, wie das rote Rindsleder aufgenommen wurden. Die Materialkombination wirkt durch bewusst eingesetzte Wechsel sehr harmonisch. Die Proportionen überzeugen durch gute Dimensionen. Das Möbel strahlt eine tolle Haptik aus, man möchte es sofort anfassen.

    2. Platz: Sophie Leschke, Esstisch aus Nussbaum

    2. Platz: Sophie Leschke, Esstisch aus Nussbaum, Ausbilder Tibor Suck / Foto: Andrea Janssen, Hannover

    Auch dieses Möbel überzeugt die Jury durch die schlichte Form, die sich konsequent durchzieht. Viel Raffinesse erschließt sich beim Betrachten der Funktion dieses Tisches, z.B. beim Auszug und dem Einlegemechanismus. Oder auch bei der Platte, die mit dem verdeckt drehbaren Griff hochgeklappt werden kann. Kleinigkeiten, wie die eingebohrten Dinstanzstücke, die dafür sorgen, dass die Einlegeplatte die richtige Höhe hat und bündig abschließt, oder die perfekten Gehrungen, zeigen die Liebe zum Detail. Ein konsequent durchgearbeitetes Holzmöbel mit hoher Funktionalität.

    3. Platz: Alexander Mevers, Schrank aus Esche

    3. Platz: Alexander Mevers, Schrank aus Esche, Ausbildungsbetrieb Tischlerei Niemeyer / Foto: Andrea Janssen, Hannover

    Der Schrank überzeugt durch eine tolle Holzauswahl und eine klare, einfache Form. Die Front ist wohlproportioniert und technisch anspruchsvoll umgesetzt durch den Versatz der Massivholzstäbe. Durch die schlichte, reduzierte Formensprache passt der Schrank sehr gut in die heutige Zeit. Eine noch größere Wirkung hätte nach Ansicht der Jury durch in die Front eingearbeitete Griffoptionen  erreicht werden können. Die Materialreduktion auf Holz und Metall verleiht dem Schrank Charakter. Durch die hellgrüne Farbgebung im Inneren des Schranks wird die Schlichtheit des Möbels aufgebrochen, ohne dabei an Charme zu verlieren.

    Die Belobigungen

    Belobigung: Jenny Gintaut, Schminktisch in Nussbaum

    Belobigung: Jenny Gintaut, Ausbildungsbetrieb Wohnraum Gerdes / Foto: Andrea Janssen, Hannover

    Der Schminktisch überzeugt die Jury durch seine klare, aufgeräumte Form. Das Zusammenspiel der schrägen Linien ist wunderbar abgestimmt und setzt sich auch im schräg stehenden Spiegel fort. Hier passen Funktion und Gestaltung sehr gut zusammen. Das Gesellenstück zeigt handwerklich einen gehobenen Schwierigkeitsgrad, zum Beispiel bei den kleinen Schwalbenschwanz-verbindungen. Die Feinporigkeit des Nussbaumholzes ist gut gewählt zur grazilen Form des Schminktisches.

    Belobigung: Juri Metzmacher, Phonomöbel "Einklang"

    Belobigung: Juri Metzmacher, Phonomöbel "Einklang", Ausbildungsbetrieb Holzwerkstatt Schröder / Foto: Andrea Janssen

    Das Phonomöbel nimmt Bezug zu Design Geschichte und zeigt einen Retro Charakter. Dabei sieht es nicht einfach kopiert aus, sondern wurde zu einer eigenständigen Idee weiter entwickelt. Mutig ist die Materialauswahl mit wiederkehrenden Messingelementen, die an den Art Deco Stil erinnern. Man spürt die Leidenschaft zur Musik, die mit modernster Technik den Retro Stil ergänzt. Es ist ein Liebhaberstück.

    Der Publikumspreis

    Publikumspreis: Tobias Jöckel, Schreibtisch aus Nussbaum und Ahorn

    Publikumspreis: Tobias Jöckel / Foto:Tischler Nord

    Während der infa vom 13. bis 21. Oktober hatten die Besucher die Möglichkeit, ihr ganz persönliches Lieblingsstück zu wählen. Gewonnen hat Tobias Jöckel, ausgebildet bei der Stadt Braunschweig, er erhielt die meisten Publikumsstimmen.

    Publikumsstimme

    Hier finden Sie einen kleinen Auszug aus dem Gästebuch.

    Hintergrund

    Der Wettbewerb „Die Gute Form – Tischler gestalten ihr Gesellenstück“ verfolgt das Ziel, den Stellenwert, den Gestaltung im Tischlerhandwerk hat, stärker ins Blickfeld zu rücken. Angehende Tischler sollen angeregt werden, über zeitgemäße Formgebung und gestalterische Fragen nachzudenken. Um auch die Öffentlichkeit auf die kreativen Fähigkeiten des Tischlerhandwerks aufmerksam zu machen, wird die Ausstellung zur „Guten Form“ einem breiten Publikum präsentiert. Eine Fachjury prämiert die Gesellenstücke, welche Ästhetik, Funktion und Konstruktion vorbild-lich verbinden und formal dem heutigen Zeitgeschmack entsprechen.

    Download

    Alle ausgestellten Stücke zum Download als PDF-Datei finden Sie hier..... (4 MB)